Psychotherapie Charta

 
 
Home Kantonale Gesetze Praxisbewilligungen Nidwalden (NW)
(Stand Feb. 2010)
Aargau (AG)
Appenzell Ausserrhoden (AR)
Appenzell Innerrhoden (AI)
Basel Land (BL)
Basel Stadt (BS)
Bern (BE)
Freiburg (FR)
Genf (GE)
Glarus (GL)
Graubünden (GR)
Jura (JU)
Luzern (LU)
Neuenburg (NE)
Nidwalden (NW)
Obwalden (OW)
Schaffhausen (SH)
Schwyz (SZ)
Solothurn (SO)
St. Gallen (SG)
Tessin (TI)
Thurgau (TG)
Uri (UR)
Waadt (VD)
Wallis (VS)
Zürich (ZH)
 
 
Deutsch (DE-CH-AT)French (Fr)
  • Eintrittsseite
  • Mitglieder der Charta
  • Personen, Statuten
  • Mitteilungen
    • Berufspolitik
    • Gesetzgebungsverfahren
    • Verbandsnachrichten
  • Standpunkte / Charta
    • Standpunkte der Charta
    • Text der Charta
  • Masterstudium
  • Ausbildung
  • Ethik
  • Psychotherapieforschung
  • Wissenschaft
    • Kriterien
    • Kolloquien
    • Tagungen
  • Publikationen
    • Bücher
    • Zeitschriften
    • Berufsentwicklung
    • Qualitätssicherung
    • Eigene Forschung
    • Tagungsreferate
  • Qualitäts- und Berufsentwicklung
  • Therapievermittlung
  • Veranstaltungskalender
  • Kantonale Gesetze
    • Kantonale Erlasse
    • Praxisbewilligungen
  • Links
  • Mitgliederbereich

Nidwalden (NW)

Link zur Gesundheitsverordnung

http://www.navigator.ch/nw/lpext.dll?f=templates&fn=main-hit-h.htm&2.0

Link zu Verordnung über die Berufe der Gesundheitspflege (vom 10. Dezember 1997)712.11:

http://www.nw.ch/dl.php/de/20060927082331/GESUNDHEITS-VO_712-11.pdf 

Gesetz & Vorlagen Nr.

Bewilligungspflicht Selbst. Berufsausübung

Bewilligungspflicht Unselbst. Berufsausübung

Gesundheitsverordnung 712.11:

17. Psychotherapeutin, Psychotherapeut

§ 42 Bewilligung

1 Eine Bewilligung zur selbständigen, nichtärztlichen psychotherapeutischen

Berufstätigkeit erhält, wer eine Grundausbildung und eine Spezialausbildung

nachweisen kann.

Die Grundausbildung umfasst:

1. ein abgeschlossenes Studium an einer schweizerischen Hochschule

in klinischer Psychologie, einschliesslich Psychopathologie (Neurosen- oder Störungslehre), oder

2. ein abgeschlossenes Studium an einer schweizerischen Hochschule

sowie das durch eine schweizerische Hochschule oder eine anerkannte

Ausbildungsinstitution für Psychotherapie geprüfte notwendige Grundlagenwissen in Psychotherapie. Die zuständige Direktionbefindet darüber aufgrund der ihr vorgelegten Unterlagenund anhand der Vorgaben des Bundesamtes für Sozialversicherung

(BSV) beziehungsweise der KVV.

3 Die Spezialausbildung umfasst:

1. eine integrale Psychotherapieausbildung nach den Vorgaben des

BSV beziehungsweise der KVV, die in mindestens einer wissenschaftlich

anerkannten, bei der Behandlung von psychischen Krankheiten bewährten Psychotherapiemethode mit breitem Anwendungsgebiet erfolgen muss;

2. eine klinische Tätigkeit von mindestens zwei Jahren Vollzeittätigkeit nach den Vorgaben des BSV beziehungsweise der KVV in einem breiten Anwendungsgebiet der Psychotherapie.

§ 43 Besondere Bestimmungen der Berufsausübung

1 Die Bewilligung berechtigt ausschliesslich zur Beurteilung und Behandlung

von psychischen oder psychosomatischen Störungen, die sich nach anerkannter wissenschaftlicher Lehre mit psychologischen Methoden behandeln lassen.

2 Das Verordnen und die Abgabe von Heilmitteln sind nicht gestattet.

§ 44 Sonderbewilligung während der Ausbildung

Wer die Spezialausbildung in Psychotherapie besucht, dem kann die

zuständige Direktion eine befristete psychotherapeutische Tätigkeit

unter der Verantwortung einer zugelassenen Psychotherapeutin beziehungsweise

eines zugelassenen Psychotherapeuten bewilligen.

Ist nicht speziell geregelt und fällt unter die Verantwortung des Arbeitgebers.

Powered by Joomla!