{\rtf1\ansi\ansicpg1252\uc1 \deff0\deflang1033\deflangfe1031{\fonttbl{\f4\froman\fcharset0\fprq2{\*\panose 00000000000000000000}Times;}}{\colortbl;\red0\green0\blue0;\red0\green0\blue255;\red0\green255\blue255;\red0\green255\blue0;\red255\green0\blue255; \red255\green0\blue0;\red255\green255\blue0;\red255\green255\blue255;\red0\green0\blue128;\red0\green128\blue128;\red0\green128\blue0;\red128\green0\blue128;\red128\green0\blue0;\red128\green128\blue0;\red128\green128\blue128;\red192\green192\blue192;} {\stylesheet{\widctlpar\adjustright \lang1031\cgrid \snext0 Normal;}{\s1\keepn\widctlpar\adjustright \fs28\lang1031\cgrid \sbasedon0 \snext0 heading 1;}{\s2\keepn\widctlpar\adjustright \b\lang1031\cgrid \sbasedon0 \snext0 heading 2;}{\*\cs10 \additive Default Paragraph Font;}}{\info{\title Wer bestimmt die Wissenschaftlichkeit von Psychotherapie}{\author Peter}{\operator Schlegel}{\creatim\yr2003\mo7\dy19\hr13\min55}{\revtim\yr2003\mo7\dy19\hr13\min55}{\printim\yr2003\mo5\dy20\hr6\min5}{\version2} {\edmins0}{\nofpages3}{\nofwords1345}{\nofchars7669}{\*\company Peter}{\nofcharsws9418}{\vern89}}\paperw11906\paperh16838\margl1418\margr1418\margt1702\margb1985 \deftab708\widowctrl\ftnbj\aenddoc\hyphhotz425\revisions\formshade\viewkind4\viewscale110\viewzk2\pgbrdrhead\pgbrdrfoot \fet0\sectd \linex-32767\headery709\footery709\colsx709\endnhere\sectdefaultcl {\*\pnseclvl1\pnucrm\pnstart1\pnindent720\pnhang {\pntxta .}}{\*\pnseclvl2\pnucltr\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxta .}}{\*\pnseclvl3\pndec\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxta .}}{\*\pnseclvl4\pnlcltr\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxta )}}{\*\pnseclvl5\pndec\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxtb (} {\pntxta )}}{\*\pnseclvl6\pnlcltr\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxtb (}{\pntxta )}}{\*\pnseclvl7\pnlcrm\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxtb (}{\pntxta )}}{\*\pnseclvl8\pnlcltr\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxtb (}{\pntxta )}}{\*\pnseclvl9 \pnlcrm\pnstart1\pnindent720\pnhang{\pntxtb (}{\pntxta )}}\pard\plain \widctlpar\adjustright \lang1031\cgrid {\fs36 \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 Wer bestimmt die Wissenschaftlichkeit von Psychotherapie? \par }{ \par }\pard\plain \s1\keepn\widctlpar\outlinelevel0\adjustright \fs28\lang1031\cgrid {\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 Eine W\'fc\loch\f4 \hich\f4 rdigung des Gutachtens von Prof. Dr. J\'fc\loch\f4 rgen Kriz \par }\pard\plain \widctlpar\adjustright \lang1031\cgrid { \par \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 Im Mai 2003 hat der SBAP als Sonderdruck der Verbandszeitschrift \ldblquote punktum.\rdblquote eine Stellungnahme von Prof. Kriz publiziert: \ldblquote \hich\f4 Gutachten \'fc\loch\f4 ber de\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 n Begriff der Wissenschaftlichkeit in der Psychotherapie\rdblquote . Dieses Gutachten versteht sich als Beitrag zu einem wissenschaftlichen Diskurs zur Definition dessen, was die Wissenschaftlichkeit von Psychotherapie ausmacht und nimmt explizit Bezug zum Paper \ldblquote S\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 t \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 ellungnahme und Empfehlungen zu Kriterien der Wissenschaftlichkeit von Curricula f\'fc\loch\f4 r die postgraduale psychotherapeutische Weiterbildung von Psychologinnen und Psychologen\rdblquote , welches Frau Prof. Ulrike Ehlert im Auftrag der FSP im Juli 2002 verfasst hat. Im\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 September 2002 hat auch die Schweizer Charta f\'fc\loch\f4 r Psychotherapie eine \ldblquote Deklaration zu Begriff und Anforderungen an die Wissenschaftlichkeit der Psychotherapieverfahren verabschiedet und in der Zeitschrift \ldblquote Psychotherapieforum\rdblquote (Vol 10, Nr. 4-2002) publizi\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 e \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 rt. \par \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 Damit wird deutlich, dass sich derzeit alle massgeblichen Psychotherapieverb\'e4\loch\f4 \hich\f4 nde der Schweiz mit derselben Frage besch\'e4\loch\f4 ftigen: Was ist wissenschaftliche Psychotherapie? \endash \hich\f4 Welche Verfahren k\'f6\loch\f4 nnen als wissenschaftlich anerkannt werden und an welchen Kri\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 terien ist die Wissenschaftlichkeit zu messen? \par \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 Es ist zu w\'fc\loch\f4 \hich\f4 nschen, dass dieser Diskurs nicht in jedem Berufsverband nur intern abgehandelt wird, vielmehr ist verbands- und schulen\'fc\loch\f4 bergreifende Kommunikation gefragt, denn es geht hier nicht um Verbandsprof\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 ilierung sondern um eine Konsenssuche in der \ldblquote scientific community\rdblquote der PsychotherapeutInnen und der Psychotherapieforschung. So ist es dem SBA}{\b \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 P}{\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 . hoch anzurechnen, dass er mit der Publikation und gezielter Verteilung des Gutachtens Kriz sofort in eine bre \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 ite interessierte \'d6\loch\f4 \hich\f4 ffentlichkeit ging. Leider hat die FSP dies mit der Stellungnahme Ehlert (noch) nicht gemacht, sie wurde bisher lediglich zur internen Stellungnahme der Verbandsmitglieder verteilt, fand aber nat\'fc\loch\f4 rlich den Weg trotzdem in einen weiteren \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 Kreis hinaus, ja \endash wie mir bekannt wurde \endash \hich\f4 bis ins Bundesamt f\'fc\loch\f4 r Gesundheitswesen (BAG). \endash \hich\f4 H\'f6\loch\f4 \hich\f4 chste Zeit also f\'fc\loch\f4 \hich\f4 r einen \'f6\loch\f4 \hich\f4 ffentlichen Diskurs! Ein Merkmal von Wissenschaftlichkeit ist schliesslich die \'d6\loch\f4 \hich\f4 ffentlichkeit eines Diskurses, was die \'dc\loch\f4 \hich\f4 berpr\'fc\loch\f4 fung der \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 P\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 ositionen, deren kritische Hinterfragung und die Formulierung von Gegenpositionen erst erlaubt. \par \par }\pard\plain \s2\keepn\widctlpar\outlinelevel1\adjustright \b\lang1031\cgrid {\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 Methodenvielfalt versus Monopol \par }\pard\plain \widctlpar\adjustright \lang1031\cgrid {\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 Es sei vorweggenommen: Die Positionen von Kriz und der Schweizer Charta f\'fc\loch\f4 \hich\f4 r Psychotherapie sind sich bedeutend n\'e4\loch\f4 her als jene v \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 on Ehlert. W\'e4\loch\f4 hrend Ehlert sich im grossen und ganzen an den Vorgaben des \ldblquote Wissenschaftlichen Beirates Psychotherapie Deutschland\rdblquote \hich\f4 orientiert und so die f\'fc\loch\f4 r die Pharma-Forschung entwickelten Labor-Forschungsdesigns als \ldblquote Goldstandard\rdblquote der Wissenschaftlichke\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 i\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 t auch f\'fc\loch\f4 \hich\f4 r die Psychotherapie postuliert, stehen Kriz und die Charta daf\'fc\loch\f4 \hich\f4 r ein, dass es auch im Bereich der Wissenschaft einen Methodenpluralismus geben muss, eine Vielfalt zul\'e4\loch\f4 ssiger Forschungsdesigns, welche den \ldblquote \hich\f4 Weltzug\'e4\loch\f4 ngen\rdblquote der jeweiligen Psychothera\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 p\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 iemethoden und deren Theorien zu entsprechen haben. Schl\'fc\loch\f4 ssig zeigt Kriz auf, dass randomisierte kontrollierte Studien nur }{\i \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 eine}{\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 Position in der Wissenschaftdebatte sein k\'f6\loch\f4 nnen und keinesfalls als \ldblquote Goldstandard\rdblquote gelten darf. Wer mit einem Alleingeltungsansp\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 ruch daher kommt in der Wissenschaft, wird unglaubw\'fc\loch\f4 rdig und hat den Boden der Wissenschaftlichkeit verloren, wie jedes wissenschaftstheoretische Lehrbuch zeigt. An anderer Stelle betont Kriz, dass sich Wissenschaft \ldblquote \hich\f4 als Anwalt f\'fc\loch\f4 \hich\f4 r eine Pluralit\'e4\loch\f4 t vieler \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 unterschiedlicher Perspektiven verstehen\rdblquote solle und dass es wissenschaftsgeschichtlich beunruhigend sei, \ldblquote wenn an der Schwelle zum neuen Jahrtausend unter Berufung auf Wissenschaftlichkeit versucht wird, im Bereich der Psychotherapie die Vielfalt der Pers\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 p\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 ektiven und Zugangsweisen und mit ihnen den Raum an Denk- und Forschungsm\'f6\loch\f4 glichkeiten zu beschneiden\rdblquote \hich\f4 (Kriz 2000). In seinem Gutachten zeigt der Autor schl\'fc\loch\f4 ssig auf, dass sich Psychotherapie nicht in Laborsituationen sondern in der psychotherapeutischen P\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 r\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 axis in der therapeutischen Beziehung zu je einzigartigen Menschen zu bew\'e4\loch\f4 hrend habe, deren Leiden sich in aller Regel nicht auf eine einzige ICD-10 Diagnose reduzieren lasse. Er stellt der \ldblquote evidence based medicine\rdblquote mit ihrer Zentrierung auf den \ldblquote Goldstan\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 d \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 ard\rdblquote der RCT (randomised controlled trail) die \ldblquote narrative based medicine\rdblquote \hich\f4 gegen\'fc\loch\f4 \hich\f4 ber, welche zwingend verlangt, dass psychotherapeutische Forschung auch systemtheoretische Ans\'e4\loch\f4 \hich\f4 tze und insbesondere auch lebenswelttheoretische bzw. ph\'e4\loch\f4 nomenologisch-hermeneuti\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 s \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 che Ans\'e4\loch\f4 \hich\f4 tze verwendet. Pr\'fc\loch\f4 \hich\f4 fstein der Wissenschaftlichkeit der Psychotherapie darf nicht der Labor-Erfolg sein, sondern die klinisch praktische Bew\'e4\loch\f4 hrung einer Methode. Er zeigt gar, dass zu bezweifeln ist, ob selbst unter einer naturwissenschaftlich-reduk\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 t\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 ionistischen Forschungsperspektive der \'fc\loch\f4 bliche RCT-\ldblquote Goldstandard\rdblquote noch zu halten sei. \par \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 Kriz schl\'e4\loch\f4 gt vor, dass zum Nachweis der Wissenschaftlichkeit \endash neben einem sehr vorsichtigen Einsatz von Labor-Wirksamkeit und RCT-Methoden vor allem folgende Forschungsd\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 esigns geh\'f6\loch\f4 \hich\f4 ren: a) naturalistische Praxisstudien, b) systematisch aufbereitete Einzelfallstudien, c) systematisch aufbereitete F\'e4\loch\f4 \hich\f4 lle aus der supervidierten Therapie im Rahmen der Aus- und Weiterbildung d) die Ber\'fc\loch\f4 \hich\f4 cksichtigung der Vorschl\'e4\loch\f4 \hich\f4 ge der \'f6\loch\f4 kologisch\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 basierten Psychotherapieforschung und Qualit\'e4\loch\f4 tssicherung und e) die Beteiligung an regionalen Prozess-Erfolgsstudien. \par \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 Mit diesem Erfordernis der wissenschaftlichen Methodenvielfalt gehe ich mit dem Autor einig und kann mich auch auf die Position der Charta\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 st\'fc\loch\f4 tzen, welche in verschiedenen Kolloquien von FachvertreterInnen verschiedener Psychotherapierichtungen erarbeitet wurden. \par \par \par }{\b \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 Wer hat die Macht, \ldblquote Wissenschaftlichkeit\rdblquote in der Psychotherapie zu definieren?}{\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \par \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 Wundert es, wenn eine Vertreterin der Verhaltens\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 therapie (Ehlert) einen Forschungsansatz favorisiert, welcher ihr eigenes Verfahren beg\'fc\loch\f4 \hich\f4 nstigt? Wundert es, wenn ein Vertreter der Systemischen Therapie (Kriz) diesen kritisiert und f\'fc\loch\f4 \hich\f4 r Massst\'e4\loch\f4 be eintritt, bei denen sein Verfahren wieder mit im Rennen um \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 A\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 nerkennung sein kann? Wundert es, wenn andere VertreterInnen anderer Verfahren wiederum andere Wissenschaftlichkeitskriterien favorisieren, welche besser zu ihrer Therapiepraxis passen? \endash Nein. Das darf und soll so sein. Wissenschaft hat viele Erkenntnisw\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 e\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 ge und Psychotherapie hat viele Zug\'e4\loch\f4 \hich\f4 nge zum Verstehen menschlichen Verhaltens und Ver\'e4\loch\f4 \hich\f4 nderns psychischer Leidenszust\'e4\loch\f4 nde. Poblematisch wird es aber da, wo jemand einen Alleingeltungsanspruch stellt. In Deutschland ist dies leider gelungen, zum Schaden vie\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 l\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 er klinisch bew\'e4\loch\f4 hrter (und in Kliniken nach wie vor praktizierter) Psychotherapiemethoden. Nicht zu Vergessen: Es geht hier auch um die Verteilung von Geld in einem Gesundheitswesen, welches unter Spardruck steht. Da bleibt Wissenschaftlichkeit gerne auf \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 d\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 er Strecke oder wird als politisches Machtinstrument missbraucht. Kriz hebt sich da wohltuend aus den Kuchenverteilk\'e4\loch\f4 \hich\f4 mpfen heraus, vertritt nicht einfach die Interessen der eigenen Richtung, sondern steht glaubw\'fc\loch\f4 \hich\f4 rdig und wissenschaftlich redlich f\'fc\loch\f4 r eine \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 M\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 ethodenvielfalt in Psychotherapie und Forschung ein. \par \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 Sorgen wir daf\'fc\loch\f4 r, dass die Tradition der Methodenvielfalt, welche bisher von FSP, SBAP und Charta wie auch generell von der psychotherapeutischen Fachwelt in der Schweiz bis hin zu den Versicherungen vor \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 herrschte, nicht durch die voreilige Anlehnung an das deutsche Modell und die wissenschaftlich von den einen glorifizierte, von anderen hart kritisierte \ldblquote evidence based medicine\rdblquote \hich\f4 zerst\'f6\loch\f4 \hich\f4 rt wird. Und h\'f6\loch\f4 \hich\f4 ren wir (und die k\'fc\loch\f4 nftigen Akkreditierungsinstanzen in \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 V\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 erb\'e4\loch\f4 \hich\f4 nden, Kantonen und Bund) Kriz gut zu, wenn er sagt, dass die Beurteilung der Wissenschaftlichkeit von Psychotherapieverfahren eine komplexe Materie ist und bleibt und von seri\'f6\loch\f4 \hich\f4 sen WissenschaftlerInnen keine einfachen allgemeing\'fc \loch\f4 ltigen Kriterien erwart\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 e\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 t werden k\'f6\loch\f4 \hich\f4 nnen. Hierzu braucht es heterogen, schulen\'fc\loch\f4 \hich\f4 bergreifend und gar interdisziplin\'e4\loch\f4 r zusammengesetzte Fachgremien, welche es gewohnt sind \ldblquote \hich\f4 mit nicht reduzierbarer Komplexit\'e4\loch\f4 \hich\f4 t umgehen zu k\'f6\loch\f4 nnen.\rdblquote \par \par \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 Peter Schulthess \par \par \par \par \par \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 Literaturverweise: \par \par \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 Deklaration\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 der Schweizer Charta f\'fc\loch\f4 r Psychotherapie zu Begriff und Anforderungen an die Wissenschaftlichkeit der Psychotherapieverfahren. In: Psychotherapie Forum, Vol. 10, Nr. 4-2002, Wien, Springer \par \par \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 Ehlert U (2002): Stellungnahme und Empfehlungen zu Kriterien der W\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 issenschaftlichkeit von Curricula f\'fc\loch\f4 \hich\f4 r die postgraduale psychotherapeutische Weiterbildung von Psychologinnen und Psychologen. Paper z.H. FSP. Z\'fc\loch\f4 rich, 8.7.2002 \par \par \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 Kriz J (2003): Gutachten \'fc\loch\f4 ber den Begriff der Wissenschaftlichkeit in der Psychotherapie. Punktu\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 m. Z\'fc\loch\f4 rich. SBAP. Mai 2003 \par \par \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 Kriz J (2000): Perspektiven wissenschaftlicher Fundierung von Psychotherapie. In: Hermer M (Hrsg): Psychotherapeutische Perspektiven am Beginn des 21. Jahrhunderts. T\'fc\loch\f4 bingen . DGVT-Verlag \par \par \par }\pard \widctlpar\brdrb\brdrs\brdrw15\brsp20 \adjustright { \par }\pard \widctlpar\adjustright { \par \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 K\'e4\loch\f4 stchen zur Foto: \par \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 Peter Schulthess, \hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 lic. phil. I, selbst\'e4\loch\f4 \hich\f4 ndiger Psychotherapeut. Geh\'f6\loch\f4 \hich\f4 rt der Leitung des IGW (Institut f\'fc\loch\f4 \hich\f4 r Integrative Gestalttherapie W\'fc\loch\f4 \hich\f4 rzburg) an und ist f\'fc\loch\f4 \hich\f4 r Weiterbildung in der Schweiz zust\'e4\loch\f4 \hich\f4 ndig. Vizepr\'e4\loch\f4 \hich\f4 sident der Schweizer Charta f\'fc\loch\f4 r Psychotherapie. Autor verschiedener F\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 a\hich\af4\dbch\af4\loch\f4 \hich\f4 chpublikationen, meist zu berufspolitischen Themen. Mitglied im Z\'fc\loch\f4 rcher Kantonsrat. \par \par }}